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"Es kann auch der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!"

Diese Aussage von Friedrich Schiller hat auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Im Gegenteil, nicht zuletzt die immer enger werdende Bebauung in den Städten, aber auch auf dem Land, führt zwangsläufig dazu, dass Nachbarn enger zusammenrücken und das Konfliktpotential eher steigt denn fällt.

Anwalt für Nachbarrecht

 

Der Abstand von Bäumen oder Hecken, deren Höhe, übergreifende Wurzeln, die Art und Höhe von Mauern und Zäunen, aber auch die Nutzung des jeweiligen Grundstücks (hier sei nur das Stichwort "Grillen" genannt) geben regelmäßig Anlass für Meinungsverschiedenheiten unter Nachbarn.

Wir vertreten Sie kompetent und nachhaltig zu all diesen Problemen außergerichtlich und vor Gericht, es ist das erklärte Ziel, dass Sie in Ihrem Eigentum und Ihren Grundstücksrechten nicht vom Nachbarn beeinträchtigt und belästigt werden.

 So z.B. bei folgenden Fragestellungen:

  • grenznahe Bepflanzung
  • Überwuchs
  • Beeinträchtigungen durch Laub, Harz, Lärm, Rauch etc.
  • Errichtung oder Entfernung von Zäunen, Mauern etc.
  • Wegerecht, Geh- und Fahrtrechte, Notwegerecht
  • Schäden durch Vertiefungen/Erhöhungen des Nachbargrundstücks
  • strafrechtliches Verhalten von Nachbarn
  • nachbarrechtliches Schlichtungsverfahren

In diesen Angelegenheiten ist das Nachbarrecht einschlägig. Dieses regelt die Rechte und Pflichten zwischen Grundstückseigentümern, deren Grundstücke aneinander angrenzen. Das Recht geht von einem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis aus, oberstes Gebot ist die Rücksichtnahme und Respektierung des Eigentum des anderen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist die Hauptquelle des Nachbarrechts, dort ist z.B. das Notwegerecht geregelt, der unzulässige Überbau bzw. Überbaurente, auch die Zuführung unwegbarer Stoffe, gefahrdrohende Anlagen oder ein drohender Gebäudeeinsturz auf dem Nachbargrundstück, sowie Vertiefung oder Überhang sind dort geregelt.

In Baden-Württemberg und einigen anderen Bundesländern gilt in Ergänzung dazu das Nachbarrecht in der Form des Nachbarrechtsgesetzes (NRG). Hier finden sich weitere wichtige Regelungen zu Grenzabständen mit der Anpflanzung verschiedenster Gehölze und Gewächse, unterschieden nach Wohnbebauung oder landwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Abstand und Höhe von Hecken oder Mauern wird dort geregelt, die Befugnis Zweige und Wurzeln abzuschneiden und vieles mehr. Schließlich ist dort auch die Frage der Verjährung angesprochen, die die Auseinandersetzung zwischen Nachbarn sehr oft beeinflusst.

Zudem enthalten weitere Gesetze Regelungen des Nachbarschaftsverhältnisses oder nehmen hierauf Einfluss. Zu nennen wären z.B. das Naturschutzgesetz, das Baugesetz, das Wassergesetz, das Straßengesetz und einige mehr.

Oftmals führen auch Fahr- und Wegerechte aus alter Zeit, die im Grundbuch eingetragen sind, zu ganz erheblichen Verwerfungen zwischen Grundstückseigentümern.

Nicht selten sind auch die Umgangsformen des Nachbarn nicht mehr tolerabel und diese unfreundlichen Zeitgenossen müssen durch entsprechende gerichtliche Maßnahmen zur Vernunft gebracht werden.

In den meisten Fällen kann eine nachbarrechtliche Klage vor den Amtsgerichten erst nach der Durchführung eines Schlichtungsverfahrens erhoben werden. Oftmals gelingt es bereits im Schlichtungsverfahren eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu finden.

In vielen Fällen reicht es gar aus, wenn beide Seiten umfassend über die Rechtslage und ihre Rechte und auch Pflichten dem anderen gegenüber informiert sind. So konnten wir bereits manchen Streit entschärfen und den "Frieden" wieder herstellen.

Wir vertreten ständig Fälle aus diesem Themenbereich und können auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Nutzen Sie unsere Kompetenz, vereinbaren Sie einen Besprechungstermin!